25.02.09

Parallel zu Veit Heinichens Veröffentlichung seines neuesten, aber bei weitem nicht besten Krimis Die Ruhe des Stärkeren (Zsolnay) gibt es unschöne Begleitmusik. Wie die FAZ berichtet, ist der Autor seit einem Jahr Opfer einer Rufmordkampagne. Ein Unbekannter bezichtigt Heinichen der Pädophilie, es kursieren Briefe und Rundschreiben mit erfundenen „Informationen". Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Verleumdungen die Antwort auf Heinichens allzu realistische Kriminalromane sind. Die besondere geopolitische Lage seiner Wahlheimat Triest mit den speziellen Gegebenheiten nicht nur im neuen Buch ein Grundthema. Landentwickler, die die Küstenstriche aufkaufen und dann im Verein mit den örtlichen Politikern enorme Gewinne machen, Korruption und Schmuggel werden angeprangert und da könnte Heinichen einigen Lokalgranden schon seit einiger Zeit auf die Zehen getreten sein. 

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