Treibgut

Dieser Krimi passt gut zu Ferien am Meer. Am Strand spazierengehend fragt man sich ja oft, woher diverse angespülte Gegenstände wohl herkommen. Treibgut ist per se interessant vor allem für den Strömungsexperten Cal McGill. Doch das kommt später. Zu Beginn des Romans geht es um zwei indische Mädchen, die von ihren Eltern in die Sexsklaverei verkauft wurden. Szenewechsel: Ein anscheinend Verrückter setzt in den hoch gesicherten Gärten von Politikern Pflanzen, die auf die bevorstehende Klimaveränderung hinweisen sollen. Zum Ärger der schottischen Polizei will keiner der Betroffenen den frechen Guerilla -Gärtner anzeigen. Doch bald sind die Ermittler auf die Spezialkenntnisse des Umweltaktivisten McGill angewiesen. Denn was da am Strand angespült wurde ist verstörend. Woher kommen die menschlichen Füße in den Sneakers? Das ist ja kein billiger Schockeffekt, den sich der Autor ausgedacht hat. Das Phänomen gibt es wirklich und es wurde viel darüber spekuliert.

Der schottische Journalist und Schriftsteller Marc Douglas-Home hat mit Ein Grab in den Wellen (rowohlt) einen gut recherchierten, überzeugenden Krimi vorgelegt, man darf auf  eine Fortsetzung mit einem ungewöhnlichen Helden gespannt sein.


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