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    <title>Das andere Ich</title>
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    <published>2012-01-27T17:16:24Z</published>
    

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<p class="MsoNormal">Zur Zeit scheinen sich Krimis zu häufen, die Kindesentführungen
zum Thema haben. Eigentlich nicht so verwunderlich wenn man die Statistik
betrachtet, gelten doch allein in Deutschland 1700 Kinder und Jugendliche als
vermisst. Die Amerikanerin <b style="">ANDREA KANE</b>
erzählt in <b style="">EWIG BIST DU MEIN</b> (Mira)
von einem Zwillingspärchen, das grausam auseinander gerissen wird. Eine der
beiden sechsjährigen Schwestern wird nachts aus ihrem Bett verschleppt und
taucht nie mehr auf. Viele Jahre später erleidet das Kind der Davongekommenen dasselbe
Schicksal. Ein Racheakt der Mafia wäre denkbar, aber irgendwie verlaufen alle
diesbezüglichen Spuren im Sand. Kane kreiert eine private Firma aus
Spezialisten, die sich ein wenig unkonventioneller Ermittlungsmetoden bedienen,
aber<span style="">&nbsp; </span>soweit als möglich mit den Behörden
zusammenarbeiten. Der Krimi weicht vom üblichen Klischee des pädophilen
Entführers ab und birgt so eine Überraschung. Nicht die allererste Liga aber
tauglich für einen verregneten Abend.</p>


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    <title>Da kommt was auf uns zu</title>
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    <published>2012-01-20T14:20:02Z</published>
    

    <summary><![CDATA[Die Frühjahrsprogramme erlauben einen&nbsp; ersten Vorgeschmack auf kommende Titel. Soviel sei verraten: von Arne Dahl bis Fred Vargas ist alles da was gut und prominent ist. Da wird man sich ja richtig Mühe geben auch abseits von den Muss-Büchern noch...]]></summary>
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        <![CDATA[Die Frühjahrsprogramme erlauben einen&nbsp; ersten Vorgeschmack auf kommende Titel. Soviel sei verraten: von Arne Dahl bis Fred Vargas ist alles da was gut und prominent ist. Da wird man sich ja richtig Mühe geben auch abseits von den Muss-Büchern noch Entdeckungen zu machen, dies verdient haben. Also, Lesegeschwindigkeit ist da kein Fehler. Sehr bemerkenswert: <b>OLIVER BOTTINI: DER KALTE TRAUM</b>, DuMont- damit schon mal ein Anfang gemacht ist. ]]>
        
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    <title>Da kommt was auf uns zu</title>
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    <published>2012-01-20T14:20:02Z</published>
    

    <summary><![CDATA[Die Frühjahrsprogramme erlauben einen&nbsp; ersten Vorgeschmack auf kommende Titel. Soviel sei verraten: von Arne Dahl bis Fred Vargas ist alles da was gut und prominent ist. Da wird man sich ja richtig Mühe geben auch abseits von den Muss-Büchern noch...]]></summary>
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    <title>Das stumme Kind im tiefen Wald</title>
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    <published>2012-01-20T13:58:14Z</published>
    

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        <category term="Heather Gudenkauf" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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<p class="MsoNormal">Zwei Paare, drei Kinder und jeder spricht mit einer eigenen
Stimme, erzählt eine grausame Geschichte. Die kleine Calli hat seit ihrem
vierten Jahr das Sprechen eingestellt. Als sie miterlebt hat wie ihre schwangere
Mutter die Treppe hinabgefallen ist und eine Fehlgeburt erlitt kommuniziert sie
ohne Worte. Am liebsten mit ihrer Freundin Petra die sie auch so versteht. Als
Callis alkoholisierter, notorisch gewalttätiger Vater das stumme Kind schnappt
und in sinnloser Wut in den Wald verschleppt, will Petra hinterher. Die beiden
vermissten Kinder lösen eine hektische Suchaktion aus. Callie kommt allein aus
dem Wald zurück, verletzt, traumatisiert und kann plötzlich ein einziges Wort stammeln.
Es ist der Name ihres Bruders, der sie im Wald gesucht und gefunden hat. Aber wo
ist das andere Mädchen? Callis Vater genießt wenig Sympathie, die Befürchtungen,
dass Callies<span style="">&nbsp; </span>betrunkener Vater der Kleinen
etwas angetan hat sind nicht aus der Luft gegriffen. Ihre Freundin Petra liegt
schwerverletzt im Wald. Was hat der Bruder getan? <b>HEATHER GUDENKAUF</b> hat eine interessante
Form der Erzählung gewählt. Das Geschehen wird so von allen Seiten beleuchtet. Sie
legt ein flottes Tempo vor, baut aber immer wieder Erinnerungen der
Protagonisten an ihre Kindheit ein, sodass die Figuren komplexer werden. <b>DAS
FLÜSTERN DER STILLE</b> (MIRA Taschenbuch) ist eine feiner, klug ausgedachter
Krimi, der auch noch einen überraschenden Schluss hinbekommt.</p>


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    <title>Alte und neue Dämonen</title>
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    <published>2011-12-29T18:24:40Z</published>
    

    <summary> @font-face { font-family: &quot;ＭＳ 明朝&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria Math&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria&quot;; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: Cambria; }.MsoChpDefault { font-family: Cambria; }div.WordSection1 { page: WordSection1; } Ein weißes Licht, das...</summary>
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        <category term="Phil Rickman" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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<p class="MsoNormal">Ein weißes Licht, das auf der Landstraße herumgeistert und
Verkehrsunfälle verursacht: ein klarer Fall für<span style="">&nbsp;
</span>die anglikanische Pfarrerin Merrily Watkins in ihrer Funktion als
„Beraterin für spirituelle Grenzfragen", sprich: Exorzistin. Der örtliche
Geistliche ruft sie zu Hilfe, doch bald bekommen alle kalte Füße und wollen
nichts gesehen haben. In den Hügeln der Malverns spürt man den Atem der Geschichte.
Von den Kelten, und den Römern bis zu dem Komponisten Edward Elgar, der als
touristisches Zugpferd dient, finden sich Spuren vergangener Zeiten, kein
Wunder also wenn da etwas<span style="">&nbsp; </span>in den Hügeln
west, das nicht ganz von dieser Welt ist. Während Merrily<span style="">&nbsp; </span>auf spiritueller Mission ist, zettelt ihre
Tochter Jane ein Aufstand gegen die örtliche Baubehörde an. Die will nämlich
genau da, wo nach Janes Meinung ein prähistorischer Pfad verläuft eine Siedlung
mit Luxusappartements bauen. Wie meistens bei solchen Vorhaben geht das nicht
ohne ein bisschen Korruption ab trotzdem hat Jane anscheinend wenig Chancen
gegen den Politfilz.</p>

<p class="MsoNormal"><b>Phil Rickmans</b> immer wieder liebenswürdige Mystery-Krimis
beschwören eine Atmosphäre von Merry Old England herauf. Das ist nett nostalgisch,
aber dem Untergang geweiht. Rickman beschreibt, wie die alten Cottages von
Neureichen aus der Stadt renoviert und umgebaut werden, wie die SUVs<span style="">&nbsp; </span>die engen Straßen verstopfen, und die
verbliebenen Einheimischen sich aus dem entfremdeten Dorfkern verabschieden.
Die Zugezogenen machen auf Gutsbesitzer, integrieren sich aber nicht, weil
ihnen die Probleme der Bauern, denen unverständliche Vorschriften der EU den
Alltag verleiden, egal sind. Ehrwürdige Pubs werden zu Krachbuden und
Drogenumschlagplätzen umgestylt , ohne dass die Ortsansässigen etwas dagegen
unternehmen können. Da ist ein irrlichternder Geist ein vergleichsweise kleines
Problem( <b>Ein dunkler Gesang</b>, rororo). Charmant!</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>

<p class="MsoNormal"><span style="">&nbsp;</span></p>

<p class="MsoNormal">.</p>


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    <title>Für die allerletzte Minute!!!</title>
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    <published>2011-12-23T07:59:36Z</published>
    

    <summary> @font-face { font-family: &quot;ＭＳ 明朝&quot;; }@font-face { font-family: &quot;ＭＳ 明朝&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria&quot;; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: Cambria; }.MsoChpDefault { font-family: Cambria; }div.WordSection1 { page: WordSection1; } Jetzt aber: Wer noch...</summary>
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<style>@font-face {
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<p class="MsoNormal">Jetzt aber: Wer noch immer kein Geschenk hat und sich noch
nicht vom dem Irrsinn des allgemeinen Konsumterrors verabschieden konnte, wanke
in die nächste Buchhandlung.<span style="">&nbsp; </span>Hier eine
Liste der allerbesten Krimis des fast schon vergangenen Jahres. Der Vorteil: Beschenkte
langweilen sich sicherlich nicht damit und lernen auch noch was dabei. Zum
Beispiel über Drogenhandel, Waffenhandel, Bankster, Korruption, und, und...</p>

<p class="MsoNormal"><br /></p><p class="MsoNormal"><b style="">Don Winslow: Zeit des
Zorns, Dominique Manotti: Einschlägig bekannt, Kate Atkinson: Das<span style="">&nbsp; </span>vergessene Kind, Daniel Woodrell: Winters
Knochen, James Sallis: Der Killer stirbt, Reginald Hill: Der Tod und der Dicke,
Walter Mosley: Manhattan Karma (und vom selben Autor: Falsche Zeit, falscher
Ort), Elmore Leonard: Road Dogs, Ken Bruen: London Boulevard, Matthias
Wittekind: Schneeschwestern, Rainer Gross: Kettenacker, Ulrich Ritzel:
Schlangenkopf</b></p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>

<p class="MsoNormal">Meinereins wird sich an die Lektüre von satten 859 Seiten
machen und zwar: <b style="">Das Mysterium der Zeit
von Monaldi &amp; Sorti </b>(Aufbau Verlag). Mal schaun, wie sichs mit der Zeit
ausgeht...</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>


 ]]>
        
    </content>
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    <title>Auf Abwegen</title>
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    <published>2011-12-20T08:13:39Z</published>
    

    <summary><![CDATA[ @font-face { font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face { font-family: "Cambria Math"; }@font-face { font-family: "Cambria"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: Cambria; }.MsoChpDefault { font-family: Cambria; }div.WordSection1 { page: WordSection1; } Im gepflegten Ambiente des&nbsp;...]]></summary>
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        <category term="Val McDermid" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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<style>@font-face {
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<p class="MsoNormal">Im gepflegten Ambiente des<span style="">&nbsp;
</span>Oxforder College treiben sich allerhand böse Frauen herum. Welche nur
vermeintlich böse sind kommt erst ganz zum Schluss heraus. Das gehört sich so
für einen Krimi. Allerdings muss die Leserin vermuten, dass der plötzliche Tod
des Bräutigams just am Tag seiner Hochzeit zwei Schurken aus seiner Firma
zuzuschreiben ist. Die sitzen auch hinter Gittern, weil die Beweise ganz und
gar wasserfest erscheinen.<span style="">&nbsp; </span>Inzwischen
vergnügt sich die Witwe mit einer - oh Schreck -Frau. Magdalena ist nämlich
gerade draufgekommen, dass Männer nicht so ihr Ding sind. Also ist sie
eigentlich auch verdächtig. Nicht weniger ihre Liebhaberin Jay, eine
ehrgeizige, sehr reiche Geschäftsfrau die sich mit harten Bandagen aus dem Slum
emporgearbeitet und mit ihrer tränendrüsendrückenden Autobiografie Furore
gemacht hat. Charlie Flint, Absolventin des Colleges und zeitweise suspendierte
Profilerin<span style="">&nbsp; </span>wird von der Mutter der
Ex-Braut angeheuert um die neue Liebe ihrer Tochter irgendwelcher Untaten zu überführen
und Magdalena wieder auf den ehrbaren heterosexuellen Weg zu führen. Das klappt
natürlich nicht. Einerseits, weil die Autorin Val McDermid selbst eine
bekennende Lesbe ist und zweitens weil der spießige und bigotte Vater
Magdalenas wirklich eine Lektion verdient hat. Charlie gerät auf allerlei
amouröse Abwege, riskiert ihre Liebe zu Maria, landet in einer Ruine und steht
einer Psychopatin gegenüber. <b>Alle Rache will Ewigkeit</b> (Knaur) ist nicht der
allerbeste Krimi von <b>Val McDermid</b>, aber originell in seiner Schilderung des
Campuslebens und zeigt wieder einmal, dass die Beziehungswelten einer
Minderheit sich nicht von denen der Mehrheit unterscheiden- falls das überhaupt
jemand geglaubt haben sollte.</p>


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    </content>
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    <title>Aufgeflogen</title>
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    <published>2011-12-16T12:38:27Z</published>
    

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<p class="MsoNormal">Das ist gemein: da hat sich Michael Forsythe gut getarnt
durch das Zeugenschutzprogramm des FBI in Lima niedergelassen und nun wird er
trotzdem aufgespürt. Eigentlich wollen die zwei Bewaffneten die ihn in seinem
Zimmer überfallen nur, dass er mit ihrer Auftraggeberin in Belfast redet, aber
Michael ist<span style="">&nbsp; </span>auf Adrenalin und macht die
zwei Typen nieder. Mit der peruanischen Polizei will er keine Diskussionen also
flüchtet er nach New York zu seinen alten Freunden. Aber die Auftraggeberin ist
überaus hartnäckig: sie will, dass Michael ihre in Belfast entführte Tochter
findet. Als Michael wider sein Bauchgefühl doch nachgibt, wird er gleich bei
seiner Ankunft in Dublin überfallen. Irgendwie ergibt das alles keinen Sinn.
Wenn die Gangsterchefin Bridget, eine Verflossene, mit der Michael eine Art
Haßliebe verbindet, wirklich will dass er ihr hilft, sollte sie ihn doch nicht
schon vor der Erfüllung des Auftrags aus dem Weg räumen wollen. <b>Adrian McKinty</b>,
ein Mann mit vielen interessanten Berufserfahrungen ist immer für einen
rasanten Krimi gut. <b>Todestag</b> (Suhrkamp) eignet sich trefflich, einen trüben
Nachmittag zu ignorieren und sich woanders hin zu beamen.</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>


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    <title>Absturz</title>
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    <published>2011-11-25T14:55:16Z</published>
    

    <summary> @font-face { font-family: &quot;Times&quot;; }@font-face { font-family: &quot;ＭＳ 明朝&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria Math&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria&quot;; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: Cambria; }.MsoChpDefault { font-family: Cambria; }div.WordSection1 { page: WordSection1; }...</summary>
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<style>@font-face {
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<p class="MsoNormal">„Es hatte einen Crash gegeben. Der Nachtredakteur sah die
Meldung ganz obenauf seinem Schirm". Die Pilotin hatte ihren Kampfjet, die
Viper verloren. Sie hängt an ihrem Fallschirm in den Bäumen, die F-16 versinkt
im Potomac. Da sich der Absturz über Washington abgespielt hat, ist man auf
möglichste Geheimhaltung bemüht. Denn die Ursache des Absturzes ist
unerklärlich. Man will die Pilotin offenbar aus dem Weg haben, sie wird auf
einen Einsatz nach Afghanistan geschickt. Die Geschichte um die Pilotin ist der
eine Strang des Romans. Der andere befasst sich mit der Rolle der Medien und
des Geheimdienstes. Aufdecken oder verheimlichen, Falschinformationen
veröffentlichen, - was nützt wem? Vom Ruhm der Aufdecker von Watergate träumt
so mancher Volontär, die Frage ist nur wer in der Redaktion der Washingtoner
Zeitung welche Ziele verfolgt. Die Journalistin <b>Lorraine Adams </b>ist Pulitzerpreisträgerin,
also erwartet man sich von diesem Thriller eine gewisse Qualität. Die
Innenansicht einer mächtigen Medienmaschinerie und deren Verhaberung mit der
Politik und dem Militär ist auch ganz interessant, allerdings bleibt der Text
sprachlich unbefriedigend und die hektischen Wechsel der Schauplätze erwecken
den Eindruck eins Hybrids, der nicht so recht zu einem stimmigen Ganzen
verschmelzen will (<b>Crash</b>, Arche).</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>

<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Times;">&nbsp;</span></p>


 ]]>
        
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    <title>Üppige Finsternisse</title>
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    <published>2011-11-15T16:29:09Z</published>
    

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        <name>Ingeborg Sperl</name>
        
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<p class="MsoNormal">Das ist ja wie Weihnachten und Ostern zugleich: erst einmal
ein Splatter-Cover mit der obligat spärlich bekleideten Blondine in Nöten, dann
eine grausige Mordorgie im Herz der Finsternis. Herr Taylor und seine
schändenden und mordenden Spießgesellen in Liberia- da ist schon keine Steigerung
mehr möglich. Dann scheint der Text auf einmal ins Seriöse zu kippen. Ein
kleiner Junge hat sein Sparschwein geschlachtet um Gill, einen Ex-Söldner und
Ex-Stasi-Agensen dazu zu bringen, seinen verschwundenen Kater zu finden. Eine
läppischer Auftrag, aber Gill tut das Kind leid und er macht sich auf die Suche.
Nun ist der vermisste Kater schwarz und da tun sich allerlei Vorahnungen auf.
Nicht nur Pharmafirmen senden Tierfänger aus, um gutgenährte Stubentiger
einzusammeln und für ihre nicht genehmigten Versuche zu missbrauchen, auch
Anhänger finsterer Satanskulte bauen die schwarzen Katzen gern in ihre Rituale
ein. Weiter geht es mit einer Schwarzen Messe in der Huysmans und Co zitiert
werden, Aleister Crowley darf nicht fehlen und nebenbei geht noch eine
attraktive Kommissarin verloren (siehe Cover!). Bei Dortmund wird ein
Massengrab gefunden und ein Schloss in Österreich hat nur für ganz bestimmte
Gäste offen. Schau an, auch Dr.Trash taucht wieder aus der Versenkung auf.
Irgendwie mit der Ostbahn-Partie verbandelt und mit dem<span style="">&nbsp; </span>verstorbenen Günter Brödl ist der Typ höchst
verdächtig. Er macht auf Nebendarsteller, den man nur flüchtig aus dem
Augenwinkel wahrnimmt, aber wetten, der Dr.Trash wird sich nicht so einfach
verflüchtigen... (<b>Martin Compart greift in Die Lucifer - Connection</b> in die Vollen! (Evolver Books,
Wien).</p>


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    <title>Unterirdische Parallelwelten</title>
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    <published>2011-11-14T13:18:13Z</published>
    

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<p class="MsoNormal">Erst einmal passiert in einer sehr realen Welt ein Unfall,
bei dem die schwangere Freundin des Helden Ivo Berg ihr Kind verliert und sich
das Paar trennt.</p>

<p class="MsoNormal">Dann wird die Geschichte zunehmend phantastischer, denn Ivo,
der sich nach dem tragischen Ereignis zu einer Art Baumflüsterer entwickelt
hat, begibt sich auf eine Quest. Nicht aus eigenem Antrieb, -eine Pharmafirma
schickt ihn auf die Suche nach<span style="">&nbsp; </span>dem Gral,
diesfalls einer geheimnisvollen Lärche, der wunderbare Heilkräfte zugeschrieben
werden. Es entspinnt sich eine Aventüre, welche, wie es sich gehört, an einen
unbekannten Ort führt.</p>

<p class="MsoNormal">Der Eintritt in die verborgene unterirdische und künstlich
beleuchtete Stadt ist nur den dafür bestimmten Menschen erlaubt. Diese Stadt
entzieht sich aller oberirdischen Verwaltung und Gerichtsbarkeit. Die Bewohner
haben sich die Regeln des Zusammenlebens selbst gegeben. Ivo beginnt den
Abstieg in die Unterwelt und wie in jeder anständigen Aventüre findet sich nach
vielen Hindernissen auch die verlorene Geliebte Lilli wieder. Es ist also ein
traditionsreiches Muster nach dem <b>Heinrich Steinfest</b> seinen phantastischen
Roman <b>Die Haischwimmerin</b> (Piper) konstruiert. Er macht das sehr verspielt indem
er Versatzstücke aus den Mythen neu zusammensetzt, und mit schwarzem Humor
begleitet. Krimi ist das keiner,<span style="">&nbsp; </span>auch
wenn es so am Cover steht. Der Autor „erklärt" mit diesem Band die
Vor-Geschichte seiner Hauptfiguren, die bereits aus den anderen Büchern bekannt
sind und übt sich dabei in der ihm eigenen Skurrilität, die sein Markenzeichen
geworden ist.<span style="">&nbsp;&nbsp; </span></p>


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    <title>Finstere Emanzipation</title>
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    <published>2011-11-03T06:52:24Z</published>
    

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<p class="MsoNormal">Zwei Frauen, eine davon eine Polizistin, werden von einem
Unbekannten angegriffen. Die Polizistin überlebt, weil sie noch ihren Partner,
Inspecteur Paul Vegter alarmieren kann, die Studentin stirbt. Beide Frauen sind
rothaarig, sonst ist keine Verbindung zwischen den Opfern auszumachen. Der
Aggressor hat der Polizistin und der toten Studentin<span style="">&nbsp; </span>Nummern in den Bauch geritzt. Ist das ein
Auftakt zu Serienmorden?</p>

<p class="MsoNormal">Die Holländerin <b>Lieneke Dijkzeul</b> hat einen schön- fiesen
Thriller geschrieben: die dritte Frau, eine betuchte, rothaarige Galeristin
schöpft den Verdacht, dass sie als nächste auf der Liste des Mörders steht und
versucht, sich zu wappnen. Das gegenseitige Belauern von Täter und Opfer
erzeugt Spannung, die den ganzen Text bis zum Ende trägt. Die<span style="">&nbsp; </span>große Frage ist: wird die verwöhnte,
unselbständige aber argwöhnische Frau es schaffen, aus ihrer rosa Welt
herzauszutreten und sich rechtzeitig zu wehren? <b>Vor dem Regen kommt der Tod</b>
(dtv) kann man auch als Beispiel einer sehr<span style="">&nbsp;
</span>finsteren, aber lebensnotwendigen Emanzipation lesen.</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>

<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>


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    <title>Tod in der Dusche</title>
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    <id>tag:www.krimiblog.at,2011://2.206</id>

    <published>2011-10-12T18:43:02Z</published>
    

    <summary> @font-face { font-family: &quot;ＭＳ 明朝&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria Math&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria&quot;; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: Cambria; }.MsoChpDefault { font-family: Cambria; }div.WordSection1 { page: WordSection1; } Der Vielschreiber John Harvey...</summary>
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<span style="font-size: 12pt; font-family: Cambria;">Der Vielschreiber<b> John Harvey</b> ist immer für einen
gepflegten Krimi gut. <b>Splitterndes Glas</b> (dtv) stellt uns zwei neue Ermittler
vor: die Detectives Will Grayson und Helen Walker bilden ein erfolgreiches
Gespann, wenngleich die Probleme in beider Privatlebeben nicht eben gering sind.
Der in Cambridge dozierende Filmwissenschaftler Stephen Bryan wurde in der
Dusche ermordet. Und das mit einer Brutalität, die auf eine Beziehungstat
deutet. Stephen war schwul und so bieten sich alle einschlägigen Eifersuchtsdrama-Klischees
an. Die Schwester des Toten, eine Journalistin, unternimmt eigene
Nachforschungen und entdeckt, dass Stephen an einer Biografie gearbeitet hat.
Sein Forschungsgegenstand war die Filmschauspielerin<span style="">&nbsp; </span>Stella Leonard, die in den 50er Jahren in
einem Thriller mitgewirkt hat, welcher ihren eigenen Unfalltod vorwegnahm. Die
Familie der Künstlerin will allerdings von dem Projekt nichts wissen und so
scheint es möglich, dass man den hartnäckigen Forscher zum Schweigen gebracht
hat. Doch nichts ist ganz so wie es scheint und Harvey hat unerwartete
Wendungen parat. Das ist<span style="">&nbsp; </span>unterhaltsam zu
lesen, am besten mit einer Tasse Tee</span>. ]]>
        
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    <title>Saumäßig</title>
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    <published>2011-10-03T18:12:49Z</published>
    

    <summary> @font-face { font-family: &quot;ＭＳ 明朝&quot;; }@font-face { font-family: &quot;ＭＳ 明朝&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria&quot;; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: Cambria; }.MsoChpDefault { font-size: 10pt; font-family: Cambria; }div.WordSection1 { page: WordSection1; } Bornholm einmal...</summary>
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        <category term="Uli Wohlers" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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<p class="MsoNormal">Bornholm einmal anders: statt schöner Urlaubserinnerungen
Lagunen von stinkender Schweinegülle und grausiges Winterwetter. Es gibt 20
Millionen Dänen und 25 Millionen Schweine in Dänemark und die meisten Schweine
werden auf Bornholm industriell produziert.<span style="">&nbsp;
</span>Der Anblick eines Güllesees wird durch eine darin treibende Leiche nur
unwesentlich verschlimmert. Stig Tex Papuga, der kürzlich aus Kopenhagen
eingetroffene Kommissar, findet das alles gruselig. Der Mann scheint ein wenig
zu sensibel für die raue Insel. Ohne Frau und anfangs auch ohne seinen Hund
findet er Unterschlupf in einem ruinösen Anwesen, welches ihm seine Tante
angedreht hat. Die ist recht verhaltensoriginell. Als Reminiszenzen an ihre
kommunen Jugendtage läuft sie grundsätzlich nackt herum, feiert Antiweihnachten
und ist<span style="">&nbsp; </span>auch sonst für jeden Irrsinn zu
haben. Die Witwe des Ermordeten- man hat dem, als er noch lebte, Gülle
eingeflößt- trauert mitnichten, sondern bricht zu einer Reise nach Paris auf.
Als Stig noch eine zweite Leiche im Schweineurin findet, schaut es mit seiner
psychischen Balance gar nicht mehr gut aus. <b>Uli Wohlers </b>präsentiert mit <b>Die
Spur der Schweine</b> (Braumüller) einen witzigen Winterkrimi: von der Sorte
verspricht man uns noch ein Dutzend mit<span style="">&nbsp;&nbsp;
</span>dem Anti-Helden Stig Tex Papuga. Nur zu!</p>


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    <title>Bodygard und Zicke plus Stalker</title>
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    <published>2011-09-27T05:10:26Z</published>
    

    <summary> @font-face { font-family: &quot;ＭＳ 明朝&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria Math&quot;; }@font-face { font-family: &quot;Cambria&quot;; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: Cambria; }.MsoChpDefault { font-family: Cambria; }div.WordSection1 { page: WordSection1; } Rotzig, witzig und unkorrekt:...</summary>
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        <name>Ingeborg Sperl</name>
        
    </author>
    
        <category term="Daniel Depp" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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<p class="MsoNormal">Rotzig, witzig und unkorrekt: <b>Nächte in Babylon</b> (carl's
books) von <b>Daniel</b> <b>Depp</b> macht Spaß, ist trashig und doch sehr genau und ironisch
beobachtet.</p>

<p class="MsoNormal">David Spandau soll als Leibwächter einen etwas abgetakelten
Filmstar zu den Filmfestspielen in Cannes begleiten. Anna Mayhew hat ihre
allerbesten Star-Zeiten schon hinter sich, das weiß sie und ist entsprechend
zickig. Spandau hat auf den Job absolut keine Lust, denn die Dame ist
kratzbürstig, zynisch und verlogen und so entspinnt sich zwischen den beiden
bald ein Machtkampf. Mayhew, die intellektuell zwar unbedarft, aber immer noch
ausreichend glamourös ist soll in die Film- Jury . Sie hat keine Ahnung was sie
dort machen soll. Es ist überaus witzig und ernüchternd, wie Depp die absurden
Entscheidungsfindungen der „Spezialisten" schildert. Mayhew wird von einem
irren Stalker verfolgt, der erst seine Mutter auf unappetitliche Weise metzelt
und dann von L.A aus <span style="">&nbsp;</span>seiner Angebeteten
nach Cannes folgt. Er ist Friseur und spielt gerne mit seinen Rasiermessern
herum... Er schafft es, in die luxuriöse Herberge des Filmstars einzudringen
und dann kommt erwartungsgemäß die große Stunde von Spandau, nun nicht ganz, da
sind andere auch beteiligt. Der Halbbruder von Johnny Depp bietet entlarvende Einblicke
ins Film-Geschäft, ein retro-prolliges Titelbild mit einer unfassbar schlecht
gemalten Blondine stimmt adäquat auf den Inhalt ein. Sehr amüsant!</p>


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